Heimatvereine

Heimatverein Schmölln – Vorstellung des Ortes Schmölln

tittelseiteSchmölln breitet sich zu beiden Seiten des Schwarzwassers aus. Es liegt südlich vom Klosterberg (394,3 m) einem Ausläufer des nördlichen Höhenzuges vom Mittellausitzer Bergland, der in das Westlausitzer Hügelland übergeht.
Der Ort wird von einem Kranze mittelhoher Berge eingesäumt. Die früheste Dorfanlage ist ein slawischer Rundling, dessen Kern im Niederdorf um den Mühlteich zu finden ist. Der Name Schmölln, früher Smollen, Smollin, Schmelen, Schmellen wird mit dem „Smola“ (Pech, Harz, Teer) in Beziehung gebracht und heißt so viel wie „Pechort“. Daraus kann man schließen, dass früher im Ort eine Pechhütte gestanden haben muss und die Dorfbewohner zum größten Teil Pechsieder gewesen sind.
Man kann mit ziemlicher Sicherheit annehmen, dass Schmölln als Dorf (etwa um  800 u.Z.) schon bestanden hat. Die ersten Ansiedlungen in der Dorfflur wurden natürlich wesentlich früher angelegt. Dies belegen zwei Funde, nämlich der Schatz- und Weihefund von Belmsdorf/Schmölln aus der mittleren Bronzezeit und der Grabfund von Schmölln.
Ritter, deren Namen man nicht kennt, bekamen nach dem 10. Jahrhundert auch das Dorf Schmölln zu Lehen. Sie bauten sich in unmittelbarer Nähe des alten Dorfes ein „Rittergut“. Hier ließen sich dann neben den Slawen Deutsche entlang des Dorfbaches nieder. So entstand entlang des Schwarzwassers ein Reihendorf mit Waldhufenfluren. Die gesamte Dorfflur umfasst 483 ha.
Da sich die Gemeinde im Oberlausitzer Bergland befindet kann man natürlich auch die wunderschöne Natur auf unseren Wanderwegen rund um den Klosterberg genießen.
Es gibt noch viel Interessantes im Laufe der Jahrhunderte über die Ortsgeschichte von Schmölln zu erfahren. Das Heimatmuseum im Dorfgemeinschaftszentrum bietet dafür den idealen Anlaufpunkt.  Ein Besuch lohnt sich!

Heimatverein Putzkau – Vorstellung des Ortes Putzkau

titelbildhvputzkauPutzkau, ein Waldhufendorf im Tal der Wesenitz, umgeben von sanften Hügeln und Wäldern des Lausitzer Berglandes, erstreckt sich über eine Länge von ca. 7 km entlang der B 98. Der erstmals 1344 durch Gerichtsprozess urkundlich erwähnte Ort, hat bei einer Fläche von 24 qkm ca. 2000 Einwohner. Die Existenz einer Kirche ist seit dem Jahr 1386 bekannt. 1701 erfolgte der Anbau des Turms, der eine barocke Haube trägt, das rechteckige Langhaus wurde 1891 durch den Pirnaer Architekten Quentin umgebaut. 1985 begannen umfangreiche Bauarbeiten, bei denen die Kirche eine neue Turmhaube, neuen Außenputz und eine entsprechende Innenbemalung, nach Originalfassung von Quentin, erhielt. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der 400 m lange und etwa 18 m hohe, in einem Bogen gebaute Viadukt, der 1878 nach nur 2jähriger Bauzeit fertiggestellt werden konnte. Im April 1945 erfolgte die Sprengung zweier Bögen. Die letzte Sanierung des Viaduktes fand 1991-93 statt und kostete etwa 6 Mill. DM. Wege, die in ihrem Verlauf die Jahrhunderte überdauert haben, idyllische Waldwege am Fuße des Valtenberges und wechselnde Aussichten auf das Lausitzer Bergland und die reizvolle Landschaft machen Wanderungen in und um Putzkau zu einem Erlebnis.

Wanderwege Rund um Putzkau
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  • Der Ausgangspunkt der Wanderwege in und um Putzkau ist der Viadukt, das Wahrzeichen des Ortes. Über den Sandberg erreichen wir den Heydelberg, von dem man einen herrlichen Ausblick auf Putzkau und das umliegende Lausitzer Bergland mit dem Valtenberg als höchste Erhebung hat.

    Durch das Oberdorf gehen wir anschließend an den Schenkhäusern, einem jahrhundertealten Ortsteil, vorbei. Von hier aus kommen wir über die Siedlung zum Ziegelberg und das ehemalige Rittergut auf der kleinen Runde wieder zum Viadukt. Wanderer, die die große Runde wählen, gehen vorbei am Hübelschenkmoor durch das größte zusammenhängende Waldgebiet unserer Heimat. Über dem Ziegelberg, das Forsthaus, an den „Vogelhäusern“ entlang, ist die Kirche zu Putzkau unser nächstes Ziel. Hier wurde 1728 Generalfeldmarschall Flemming, enger Vertrauter August des Starken, in der Gruft beigesetzt.

    Nahe der Wesenitz wandern wir weiter bis zum Bildungswerk, wo uns eine weitere Sehenswürdigkeit erwartet, ein ideenreich gestalteter Lehrgarten, welcher das Auge erfreut und uns zum Verweilen einläd. Vorbei am ehemaligen „Schwarzen Bruch“ geht es an Feldrainen entlang zur Schmöllner Straße, weiter durch das Wohngebiet am Bahnhof zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zurück.

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    Blick auf den Valtenberg

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    Lehrgarten des Bildungswerkes

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    Dr.-Alwin-Schade-Schule

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