Fachwerkhaus Böttcherei

Der früheste erwähnte Besitzer war 1720 der Häusler George Jäger. 1726 verkaufte er das Haus an Christoph Hübner, der Böttcher und Gerichtsschöppe war. Es blieb über mehrere Generationen im Besitz der Familie Hübner und war bis 1814 eine Böttcherei. Das Obergeschoss wurde laut dendrochronologischer Untersuchung 1833 errichtet, die Verschieferung aber erst später angebracht.

1870 kaufte der Krämer Carl August Haufe das Haus. Dessen Sohn richtete eine Tischlerei ein und ließ dafür 1905 den zweigeschossigen nordöstlichen Anbau errichten. Daher hat das Haus noch heute sein charakteristisches asymmetrisches Satteldach.

1919 ging das Haus an Oskar Richard Bruno Schmidt, der bereits Geselle in Haufes Tischlerei gewesen war. Seitdem ist das Haus in Familienbesitz. Der Laden war bis 1975, die Tischlerei bis 1987 in Betrieb. Außerdem gab es eine öffentliche Wäschemangel. Später erfolgten die Umnutzung zum Wohnhaus, der Abbruch der eingeschossigen Anbauten und die Sanierung.

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