Friedhof und Kirche

Gehen Sie den Fußweg hinauf zum Friedhof. Nach Besichtigung verlassen Sie diesen linker Hand. Zu Zeiten, an denen der Friedhof verschlossen ist, gehen Sie links den Weg am Friedhof vorbei. Die Kirche ist heute das älteste Gebäude Putzkaus. 1386 ist für Putzkau ein Pfarrer bezeugt, was auf das Vorhandensein einer Kirche schließen lässt. 1414 hat die Kirche einen gemeinsam konfirmierten Katharinen- und Barbaraaltar. 1495 sind ein Katharinenaltar und ein Marienaltar vorhanden. 1630 stiftete die Witwe des Erhard von Haugwitz einen Altar mit der Abbildung der Kreuzigung und Himmelfahrt Christi. Alle diese Altäre sind verloren gegangen. Folgende historischen Ausstattungstücken sind noch heute vorhanden: das Grabmal für Drei Kinder (um 1600) und das Epitaph für Erhard von Haugwitz (nach 1621).

An der Nordseite der Kirche wurde am 25. August 1728 der Generalfeldmarschall und 1. Minister August des Starken, Jakob Heinrich Graf von Flemming (1667-1728), in seiner Gruft beigesetzt. Ab 1700 ist die Kirche umgebaut worden. Davon zeugen die Datierungen „1701“ auf halber Höhe im Kirchturm und „IHS 1702“ auf der Wetterfahne. Der Turm wurde letztmals 1986 saniert. Die Strohbach-Orgel aus dem Jahr 1754 hat sich in Kollm bei Niesky erhalten. Die Inneneinrichtung des Kirchenschiffes stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (erster Kronleuchter von 1845, ein zweiter aus Böhmen). Die Kirchgemeinde besitzt drei wertvolle Abendmahlskelche von ~1550, 1646 (Friesen/Loß) und 1891 (Schall-Riaucour). Die Friedhofsmauer wurde in mehreren Abschnitten errichtet, wie Steine von „1862“ und „Anno 1885“ bezeugen. An ihrer Außenseite sind die Denkmäler für die gefallenen Putzkauer des 1. und 2. Weltkrieges aufgestellt. Das Kirchgemeindehaus von 1775 (ehem. Kirchschule, Denkmal) steht an der Friedhofsmauer, An der Wesenitz 2.

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