Naturnahe Wanderwege

Wanderweg „Rund um Putzkau“

Auf 14,4 km Länge wechseln sich Wald, Felder, Wiesen und Häuser ab. Es gibt viel Natur und den Ort selbst zu erleben. Sie kommen unter anderem vorbei an der Kirche, dem ältesten Wohnhaus und dem Eisenbahnviadukt. Außerorts wechselt mehrmals die Perspektive, sodass sich immer wieder neue Ausblicke auf das Dorf mit dem Viadukt und die Umgebung ergeben. Die beste Rundumsicht bietet ganzjährig der Heydelberg im Nordosten. Im Waldabschnitt wollen zwei historische Wegbausteine und der idyllische Mahlteich entdeckt werden. Am Weg finden Sie Rastplätze, Landkarten und Infotafeln. Der Jägerhof und das Gasthaus Scheune laden zum Verweilen ein. Der Weg ist in beiden Richtungen mit dem grünen Strich markiert und in unser durchgehend beschildertes Wanderwegenetz integriert. So können Sie Ihre Wanderung nach eigenen Wünschen variieren. Die Anreise ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich (Bahnhof oder Bushaltestelle Hartmannmühle).

Wanderwege in den Hohwald und zum Valtenberg

Zwei gelb markierte Wege führen vom Bahnhof über die Ortsmitte nach Süden. Nach dem Rittergut (Althof) teilen sie sich.

LindenalleeDer „gelbe Strich“ führt rasch auf das Feld hinaus. Links davon erblickt man 150 Meter vom Weg entfernt mit etwa 400 Jahren die älteste Eiche Putzkaus, dahinter den Valtenberg. Über den Eichdamm (Flächennaturdenkmal) gelangt man zur Ziegelbergsiedlung. Nach dem großen Wegweiser an der Siedlung geht es über eine prächtige Lindenallee

(Einzelnaturdenkmale). Die alten Bäume bieten vielen Tierarten Unterschlupf und Nistplätze. Vom Ziegelberg bietet sich ein guter Blick über Putzkau mit dem Viadukt, bevor wir den Wald betreten.

Der „gelbe Punkt“ ist ein wenig länger, erlaubt es aber, unmittelbar unter dem Eisenbahnviadukt entlang zu laufen. Wir unterqueren viermal die Bahnstrecke, bevor der Rastplatz am Milchhübel erreicht ist. Hier reicht die Sicht bis zum Hochstein bei Elstra, und eine Tafel erläutert das Panorama. Weiter geht es auf engem Pfad durch naturbelassenen Wald.

RussensteinBeide gelb markierte Wege verlaufen auf dem Brandweg ein Stück gemeinsam. Nahe der Hellgrundbrücke kreuzt der Wanderweg „Rund um Putzkau“. Anschließend geht es steil bergan. Kurz nach dem so genannten „Russenstein“ von 1968 teilen sich die Wege wieder.

KaraffensteinDer „gelbe Punkt“ führt über den Philippsweg. Kurz vor dessen Einmündung in den Stufenweg zweigt links der Nassweg ab. Wenn Sie den Nassweg nur wenige Meter hineingehen, findet sich links der so genannte Karaffenstein von 1887.

Wegebaustein-StufenwegDer Wegebaustein am Stufenweg erinnert an den mühsamen Wegebau 1870. Weiter geht es über den Rückenweg zur Kreuzbuche. Mountainbiker biegen hier rechts ab und gelangen über einen kleinen Umweg auf den Valtenberg. Wanderer gehen direkt geradeaus über die Valtenbergsteige und erreichen auf kurzem Weg ihr Ziel.

HaufesteinDer „gelbe Strich“ führt nach dem „Russenstein“ am „Haufestein“ vorbei steil hinauf zum Rückenberg. Hier kreuzt der Fernwanderweg „Oberlausitzer Ringweg“ und bietet eine Alternativroute zum Valtenberg. Am Südhang des Rückenberges abwärts sind wir bereits mitten im Hohwald mit seinem eigenen, frischen Mikroklima. Verpassen Sie nicht, nach 500 Metern rechts in den kleinen Pfad einzubiegen. Hier führt der Weg über die Ortsgrenze nach Niederottendorf bis zur Hohwaldschänke.

Denksteine-Tour

Diese etwa 10 Kilometer lange Tour ist für Entdecker. Sie ist unmarkiert und führt auch über kleine Wege. Mit Hilfe der Karte und ein wenig Orientierungssinn finden Sie die insgesamt 20 Stationen.

Beginnen Sie am Wanderweg „gelber Punkt“ hinter der Eisenbahnunterführung unterhalb des Aussichtspunkts Milchhübel. Am unmarkierten Weg findet sich rechter Hand an der höchsten Stelle ein Wegebaustein. Wir folgen dann ein kurzes Stück dem Wanderweg „grüner Strich“ mit zwei weiteren Wegesteinen in kurzer Folge. Es geht sodann nach links durch die Eisenbahn, und über die „Rote Pfütze“, in der früher Gold gewaschen wurde.

Dem Wanderweg „gelber Strich“ bergan folgend gelangt man am „Russenstein“ und „Haufestein“ vorbei über den Rückenberg in den Hohwald. Verpassen Sie nicht nach, 500 Metern rechts in den kleinen Pfad einzubiegen. Wo dieser 180 Meter weiter einen Knick macht, zweigt links die Schneise D ab, gesäumt von hoch gewachsenen Eichen.

WeißeFrauBereits vom Abzweig aus sieht man die „Weiße Frau“ stehen. Folgen Sie der Schneise D, und biegen Sie an deren Ende nach rechts auf den Fahrweg ab. HänchensteinAn der nächsten Einmündung laufen Sie direkt auf den „Hänchenstein“ zu und gehen dann nach links.

 

HeuwegsäuleIn einem Seitenweg steht die historische „Heuwegsäule“, die eigentlich der Schneisenstein Nr. 10 ist.

NasswegDann führt der Nassweg steil bergan, vorbei am Blockstrom.

 

 

Wegebaustein-RückenwegAuf dem Rückenweg finden Sie den größten Wegebaustein der Tour und Reste einer historischen Bergbaugrube. Der kurze Abstecher ein Stück den Stufenweg (Markierung „gelber Punkt“) hinab führt Sie an einem Wegebaustein vorbei bis zum „Karaffenstein“.

Zurück auf dem Rückenweg erreicht man nach der Kreuzbuche den Valtenberg. Hier ist der längste Teil geschafft und es lohnt eine Einkehr.

Bergab geht es ab der Kreuzbuche rechts den Wanderweg „grüner Punkt“ entlang. Hier passieren wir zwei Wegebausteine und das Flächennaturdenkmal Eschen-Ahorn-Wald. Die letzte Station, das sogenannte Wochenbett, liegt abseits des Weges, und erfordert nochmals einen kurzen Anstieg.

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