Hauptschneise D und Weiße Frau

Der sächsische Forstrat Heinrich Cotta war der Begründer der modernen und nachhaltigen Forstwirtschaft und richtete unter anderem die Forsthochschule Tharandt ein. Den neuen Erkenntnissen folgend, wurden auch im Putzkauer Hohwald ab 1843 Schneisen angelegt und Abteilungen gebildet.

Die vier Hauptschneisen verlaufen in Ost-West-Richtung. Die südlichste davon, Schneise D, ist am ursprünglichsten erhalten und heute von hoch gewachsenen Eichen gesäumt. Wenige Meter östlich der Kreuzung mit dem Wanderweg (Markierung gelber Strich) steht ein auffälliger senkrechter Stein.

Dieser war ehemals von einer weißen Flechte bewachsen und soll das steinerne Abbild der Weißen Frau sein. Die Weiße Frau war im Volksglauben ein an Adelsfamiliengebundener guter Geist. Die Figur begegnet uns in zahlreichen Sagen.

 

Denksteine-Tour Weiße Frau
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